Über uns

Fontclara Olivenöl

Das Olivenöl Fontclara wird auf dem Gut der Familie Zanotelli in Fontclara (Palau Sator), einem kleinen Dorf etwa 120 km von Barcelona und 2 km vom Meer entfernt, hergestellt. Es werden die Olivensorten Arbequina und Argudell, einer typischen Sorte, die nur in der Gegend Emporda wächst, verwendet. Der Landwirtschaftsbetrieb verfügt über eigene Maschinen, eine eigene Oelpresse sowie eine eigene Abfüllung.

 

Frühe Ernte

Geerntet werden die Oliven für das Fontclara Olivenöl extra vergine je nach Herkunft und Breitengrad von Oktober bis November. Die Oliven werden zu Beginn ihrer Reife gepflückt. Der Fachmann erkennt diesen Reifezustand, der nur rund zwei Wochen andauert, an einem weissen Schimmer auf den noch grünen Früchten. Charakteristisch für das Öl, das aus früh geernteten Oliven gewonnen wird, sind der stark ausgeprägte Duft und die fruchtige Frische. Der Ertrag allerdings ist um die Hälfte geringer als bei reiferen Früchten.

 

Ölgewinnung mittels Kaltpressung

In der Ölmühle werden die Oliven erst gewaschen und dann samt Kernen zu einem dicken Olivenbrei gemahlen. Mittels einer hydraulischen Presse wird das Öl sanft gepresst. Danach werden in einer Zentrifuge die festen von den flüssigen Bestandteilen getrennt. Anschliessend wird in einer zweiten Zentrifuge das Öl vom Fruchtwasser getrennt. Das so gewonnene «Jungfernöl» oder «olio extra vergine» kommt in Edelstahltanks, wo sich verbleibende Fruchtrückstände absetzen können. Die frischen, ungefilterten Öle kommen jedes Jahr zwischen Dezember und Januar in den Handel.

 

Sortenreinheit

Für das Fontclara Olivenöl werden nur Oliven der Sorte Arbequina und Argudell verwendet. Wir bearbeiten ca. 25ha eigene Olivenhaine mit bis zu 400 Jahre alten Olivenbäumen.
Düngung und Behandlung der Bäume erfolgen nach strengen ökologischen Richtlinien. Zudem werden die Früchte im Sommer laufend auf Stiche der Mosca olearia – der Olivenfliege – hin kontrolliert.

 

Handlese und rasche Verarbeitung

Die frühe Ernte bedingt eine Lese von Hand, da die grünen Früchte selbst beim stärksten Rütteln nicht vom Baum purzeln würden. Die Oliven werden sofort verlesen, und Blätter, die eine störende Note hinterlassen könnten, werden entfernt. Eine rasche und dennoch sorgsame Verarbeitung in der Ölmühle ist ein weiterer Qualitätsfaktor, da die geernteten Früchte bereits nach kurzer Zeit oxidieren können.

 

 

OlivaVerde Selezione Gianfranco Becchina Olivenöl

 

Gianfranco Becchina

In den sanften Hügeln Südwest-Siziliens befindet sich das Gut von Gianfranco Becchina, welches sich an einem idealen Ort befindet, um Oliven anzubauen.

Sechzig Hektar Land mit ca. 3000 Olivenbäumen baden auf den Hügeln, die das Anwesen umgeben im Licht der sizilianischen Sonne und der frischen Salzbrise des Mittelmeers.

Einige der Olivenbäume von Gianfranco Becchina sind bis zu 300 Jahre alt. Der älteste Baum auf dem Anwesen befindet sich mittlerweile schon seit sechs Jahrhunderten dort.

Jeder Baum wird ausschließlich organisch gedüngt, überwiegend mit Pferdedung, ein wohl durchdachtes Bewässerungssystem liefert zudem Wasser direkt aus einem angezapften Brunnen auf dem Gut.

 

Das OlivaVerde stammt aus dem Süden Siziliens. Gianfranco Becchina und seine Familie gewinnen es aus der vielleicht kostbarsten Olivensorte überhaupt, der kirschgrossen Nocellara del Belice, einer teuren Varietät, welche sonst vorwiegend als Tafelolive ins Glas findet.

 

Die Nocellara del Belice

Von den ca. 700 Olivensorten die es in Italien gibt, gehört die Nocellara del Belice zu den besten drei und eignet sich somit perfekt, um ein hervorragendes Olivenöl zu produzieren.

 

Produktion und Qualität

Die Oliven werden im Oktober geerntet, sobald diese einen leichten weissen Schimmer, genannt Patina, besitzen.

Eine Ernte in diesem Stadium, der “weissen Phase”, gewährleistet das starke frische Aroma des Öls. Zwar liefert eine solch frühe Ernte einen geringeren Ertrag von nur ca. 10 Litern Öl pro Baum, doch Gianfranco Becchina entschied sich bei diesem uralten Dilemma für die bestmögliche Qualität der Oliven.

Durch die frühe Ernte werden außerdem keine Insektizide benötigt, da eine Verwendung dieser erst zu einem späteren, reiferen Zeitpunkt nötig wäre.

Eine schonende Ernte von Hand und eine rasche und sanfte Verarbeitung, unter Einhaltung höchster Hygienevorschriften, garantieren ein hervorragendes und äußerst gesundes, wohlschmeckendes Olivenöl.